Plastische Operationen der Ober- und Unterlider

Jede plastische Lid­kor­rektur erfolgt mit dem Ziel, die Lid­region wieder so her­zu­stellen, dass

  • die Schutzfunktion der Lider unein­ge­schränkt er­halten bleibt,
  • die Kontur von Lidkante und Lid­furche op­timal model­liert wird und
  • gleichzeitig ein jugend­lich-waches Aus­sehen der Lid­region er­reicht wird.

Alle Operationstechniken, die am Ober­lid zu einer Ver­bes­serung der „Schlupf­lider“ und am Unter­lid zu einer Ver­bes­serung der „Tränen­säcke“ füh­ren, werden unter dem Be­griff Blepharo­plastik zu­sam­men­ge­fasst. Charakter­is­tisch für diese Lid­verän­der­ungen, die meist im mit­tleren und höheren Lebens­alter auf­treten, ist die Er­schlaf­fung der Lid­haut und des darunter­lie­gen­den Binde­ge­webes.

Die Veränderungen an der Lid­haut und den tiefer ge­legenen Binde­ge­webs­strukturen führen dazu, dass die Fett­polster in der Augen­höhle unter der ver­dünn­ten Lid­haut sichtbar werden. An den Ober­lidern ist dann die kosmetisch wichtige Lid­furche nicht mehr zu sehen, die Lid­haut ver­deckt die Wim­pern und oft auch die Pu­pille. Das be­ein­träch­tigt nicht nur die Ge­sichts­ästhe­tik, son­dern führt auch zu einem „Schwere­ge­fühl“ der Lider und einer Ein­schränkung des Ge­sichts­felds nach oben und zur Seite. Die als „Tränen­säcke“ bez­eichne­ten Unter­lid­ver­änderun­gen ent­stehen eben­falls durch eine Haut­erschlaf­fung und das gleich­zeitige Her­vor­treten von meist drei Fett­ge­webs­polstern aus der unteren Augen­höhle. Neben diesen Ver­än­derun­gen stört oft auch der grau­braune Farb­ein­druck der er­schlaf­ften Unter­lidhaut.