Alle operativen Eingriffe am Auge werden an unserer Klinik von einem Anästhesisten begleitet. Mögliche Vorerkrankungen werden selbstverständlich bei der Wahl des Anästhesieverfahrens berücksichtigt. Angst, Unruhe und vor allem Schmerzen sollen dem Patienten erspart und der Organismus so wenig wie möglich belastet werden.
Daher führen wir den Eingriff in der Regel in einer Kombination von Analgosedierung („Dämmerschlaf“) und örtlicher Betäubung durch. Mit einem Beruhigungs- und einem Schmerzmittel wird der Patient in den „Dämmerschlaf“ versetzt. Er wird schläfrig, kann aber den Anweisungen des Arztes noch nachkommen. Dies ist für die Verabreichung der Lokalanästhesie durch den Operateur oder für die Oberflächenvbetäubung mit Tropfen eventuell erforderlich. Das Erinnerungsvermögen an den Eingriff wird eingeschränkt.

Dr. Christine Sobel-Besig
In besonderen Fällen, zum Beispiel bei Kindern, kann die Operation auch in Vollnarkose erfolgen. Nach dem Eingriff wird die Überwachung durch den Anästhesisten so lange fortgesetzt, bis der Patient in stabilem Zustand in die Obhut des Pflegepersonals von Ambulanz oder Station übergeben werden kann.
